Behindertenverband Leipzig e.V.
„einander verstehen – miteinander leben“
Wichtig ist die Darstellung, dass diese Menschen ein fester Bestandteil der Bevölkerung sind. Die Angebote zum Leipziger Stadtfest geben die Möglichkeit, sich zu informieren, wo kann man was und wie an Hilfe und Unterstützung in Leipzig bekommen. Mit dem Einsatz des Gebärdenchors und der Gebärdendolmetscher zur Eröffnungsveranstaltung wollen wir medienwirksam dokumentieren, Behinderung gehört zum alltäglichen Leben. In dieser Form wollen wir den Menschen Denkanstöße vermitteln und auch helfen, Vorurteile abzubauen. Ziel der Zusammenarbeit der nächsten Jahre ist es, diese zu stetig zu vertiefen.
Mitwirkung zum Leipziger Stadtfest seid 2005
Diese Menschen gilt es, ins Stadtfest zu integrieren, ihnen das Gefühl zu vermitteln dazuzugehören. Mit Hilfe eines Auftritts des Gebärdenchors und der Tanzgruppe der Selbsthilfegruppe (SHG) Pro Retina und des Blindenverbandes wollen wir Zeichen setzen und einen Teil dazu beitragen, dass das Thema Behinderung und der Umgang damit immer mehr zur Normalität in Leipzig werden. Eben dieses Ziel hat sich auch der Behindertenverband Leipzig e.V. vor 18 Jahren - genau genommen seit dem 7. April 1990 - auf die Fahne geschrieben. Neben einer Vielzahl von Veranstaltungen, die der Verein für Menschen mit Behinderung organisiert, bietet er zahlreiche Unterstützung - zum Beispiel als:
- Beratungs- und Koordinationsstelle für barrierefreies Planen und Bauen
- Stadtführer für Behinderte
- Wohnberatung für ältere und behinderte Menschen
- Behindertenfahrdienst
- u. v. m.
Außerdem stellte der Verein unter dem Motto "Einander verstehen – miteinander Reden" in der Reichsstraße seine neusten Projekte und Erfolgsgeschichten vor. Im Mittelpunkt stand dabei die Barrierefreiheit an denkmalgeschützten Gebäuden. Der Behindertenverband zeigte Lösungen auf, die beweisen, dass bei diesem Thema kein Widerspruch entstehen muss. Als Partner agierte der Förderverein Völkerschlachtdenkmal sowie das Völkerkundemuseum, die beide behindertengerechte Möglichkeiten der Besichtigung geschaffen haben.


